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Eine Blockchain für Therapeuten?

Die Blockchain ist mittlerweile im Gesundheitswesen angekommen und soll schon bald in Krankenhäusern zum Alltag werden. Doch auch Therapeuten könnten davon profitieren und nicht nur ihre Gespräche mit Patienten ins Internet verlagern, sondern gleich die gesamte Therapie.
Es scheint als würde die Blockchain, die nächsten Jahre zum gesellschaftlichen Begriff mutieren, anstatt eine Randerscheinung zu bleiben. Es klingt unglaublich; eine Blockchain für Therapeuten.

 

Soziale Spiele

Eine neue Forschung aus den Niederlanden, will den Durchbruch im therapeutischen Bereich bringen. Getitelt wird in dem Bericht mit der Überschrift: ‘Psychosoziale Spiele unterstützen die mentale Gesundheit durch Stressreduzierung und empathische Interaktionen in der Internet-Psychotherapie’. Der Fokus des Projektes liegt hauptsächlich darauf, die therapeutischen Fähigkeiten durch spielerische Interaktion weiter zu entwickeln, um in den kommenden Jahren, Therapien im Internet anzubieten. Die Umsetzung wird später durch virtuelle Werkzeuge/Programme erfolgen. Dabei müssen zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen auch für die Patienten getroffen werden. Das würde letztendlich eine Blockchain für Therapeuten zuverlässig meistern und erscheint für diesen Bereich perfekt geeignet.

 

Aufbau der Therapien

Die Therapien sollen auf den Prinzipien der Gesellschaftscourage, soziale Modellierung, gemischten virtuellen und realen Interaktionen, sowie learning-by-doing basieren. Diese Angebote sollen in einer Art Sandbox, im Internet angeboten werden. Damit das Projekt erfolgreich wird, werden die Entwickler auf Anonymität und Sicherheit achten. Lediglich die Patienten werden sich unter einander durch Interaktionen kennen lernen. Weitere Studien in diesem Bereich könnten neue Spiele hervorbringen, die Warteräume überflüssig machen.

 

Bedenken

Doch es ist nicht alles wunderbar. Einige Therapeuten äußern ihre Bedenken. Hervorgebracht wurde beispielsweise der Kritikpunkt, dass für eine erfolgreiche Diagnose zahlreiche Merkmale benötigt werden. Diese sind besonders der Austausch zwischen Therapeut und Patient, sowohl verbal als auch nonverbal. Die Kommunikation eröffnet dem Therapeuten das Vordringen in die Gedanken, Gefühle und Eigenheiten des Patienten. Über das Internet, könnten falsche Eindrücke vermittelt werden und ein Vertrauensaufbau würde folglich schwerer fallen.

Weitere Bedenken äußert die Studie, dass die Therapeuten mit neuen Techniken nicht sonderlich vertraut sein könnten und auch nicht wissen, wie sie die neuen Internetwerkzeuge in ihre eigenen Therapiepläne einbauen. Weiterbildungen könnten zusätzliche Kosten verursachen und bedürften geeignetem Personal, welches die Ausbildungen vornimmt.

 

Nederlandse Wetenschappelijk Onderzoe Studienbericht (englisch)

 

Die Blockchain für Therapeuten? Eine gute Idee?

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