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Lightning Netzwerk – Transaktionen 2.0

Nachdem SegWit bei Litecoin, die Runde gemacht hat. Wollen viele Litecoin Befürworter nun einen Schritt weiter gehen und zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die virtuelle Währung noch effizienter zu gestalten. Das könnte nun durch das Lightning Netzwerk geschehen. Doch wie funktioniert das Lightning Netzwerk und welche Änderungen kann es hervorrufen? Kann es die Geschwindigkeit von Transaktionen tatsächlich erhöhen?

Die Idee hinter Lightning

Das Lightning Projekt, beschreibt sich selbst mit 2 Worten; Skalierbarkeit und Soforttransaktionen. Sollte das Projekt erfolgreich sein, dann hat es nicht nur große Auswirkungen auf Litecoin und andere Altcoins, sondern hat beispielsweise die Möglichkeit, den Stau von unzähligen Transaktionen, des Bitcoins zu lösen. Eine große Alternative, die auch SegWit und BitcoinUnlimited gefährlich werden könnte, da es auch für diese Währungen funktionieren würde.

Was das Lightning Netzwerk genau bietet

Das Netzwerk hat sich insgesamt vier Gebiete vorgenommen und will diese nun ordentlich umkrempeln.
Unter anderem ist die Rede von Soforttransaktionen. Bisher dauerte eine Transaktion, von einer Stunde,
bis hin zu mehreren Tagen. Das kann schnell zu einer Belastung, für virtuelle Währungen werden.

„Der Großteil, der Gesellschaft will nicht spekulieren. Wer seinen Kaffee oder andere kleine Einkäufe nicht tätigen kann, der sieht in diesen Währungen keinen Sinn. Und wer spekulieren will, der will keine Verzögerung im Einstieg und Ausstieg.“

Lightning will deshalb die kleinen, individuellen Transaktionen aus der Blockchain auslagern und über SmartContracts laufen lassen. Dadurch werden aus Tagen Sekunden und aus Stunden Millisekunden.

Auch geringe Überweisungskosten sind wichtig für die Kryptowährungen.
Die zusätzlich durch die Auslagerung von vielen kleinen Transaktionen, als Nebeneffekt erzielt werden können. Das sorgt für eine bessere Nutzbarkeit und weitere Nutzer.

Zu den zwei gewichtigen Punkten, kommt auch die funktionale Skalierbarkeit hinzu. Dadurch sollen alte, starre Transaktionsmuster aufgelöst und durch Flexibilität ersetzt werden. Transaktionen können dadurch zusammengefügt und vergrößert werden. Eine Grenze von beispielsweise 1MB oder höher, wurde allerdings bis jetzt nicht bekannt gegeben.

Ist das Lightning Netzwerk schon einsatzfähig?

Aktuell befindet es sich noch in der Entwicklungsphase. Doch schon in den nächsten Wochen, könnte es zu einer Abstimmung bei Litecoin kommen, in der dann entschieden wird, ob das Lightning Netzwerk implementiert wird. Es bleibt spannend und das auch für Bitcoin-Nutzer. Die letzten Wochen überholte der Litecoin, den Bitcoin in der technischen Umsetzung und agiert nun mehr oder minder, als Blick in die Zukunft. Durch das Lightning Netzwerk, könnte der Litecoin auch immer interessanter für Geschäfte werden, die sich auf virtuelle Währungen spezialisiert haben. Das sind unter anderem Kryptobörsen und auch Geschäfte, die neben normalen Geld, die virtuellen Währungen vermehrt annehmen.

Lightning Network Seite (englisch)

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